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Vom 3. bis 6. Oktober im Kunsthaus Kannen. Mehr Infos HIER

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Heinz Unger

*1928 in Lauban in Schlesien, († 2007)
lebte seit 1946 im Wohnbereich des Haus Kannen 

„Am Anfang war das Raster“, so könnte man Heinz Ungers Bilder beschreiben. Tatsächlich sind es meist gerade, vertikale und horizontale Linien, die seine Zeichnungen dominieren. Sie dienen ihm offenbar als eine Art gliederndes „Grundgerüst“ und stellen oft Häuser dar, deren Fassaden ihrerseits von einem Gitter unterteilt und die von Wegen oder Bäumen umgeben werden. Es entstehen so Ansichten von Städten oder Dörfern. Die Gitter sind (Lebens-)Räume für Strichmännchen und Tiere, die anschließend eingefügt werden. Oft kann man durch die Fassaden hindurch in das Innere der Häuser blicken und erkennt einzelne oder mehrere ihrer Bewohner. Sie - gleich, ob Mensch oder Tier - bestehen aus zwei Kreisen - für Kopf und Leib - und kurzen Strichen - für Arme und Beine. Sie erinnern an die „Kastanienfiguren“, die im Herbst mit Vorliebe gebastelt werden.


Ausstellungen (Auswahl) 
1996 "Gemeinsame Wege", Kreuz-Christi-Kirche, MS-Amelsbüren 
1998 Gott und Teufel, Franz-Hitze-Haus, Münster 
1998 Gott und Teufel, Kloster Gerleve, Coesfeld, 
1998 Gott und Teufel, Kath. Universität Lublin, Polen 
1998 Gott und Teufel, Kulturhistorisches Museum Breslau
1998 Gott und Teufel, St. Amandus-Kirche, Datteln 
1998 Gott und Teufel, St. Josef-Kirche, Datteln 
1998 Gott und Teufel, Kloster Frenswegen, Nordhorn 
1999 Kunsthaus Kannen