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Vom 3. bis 6. Oktober im Kunsthaus Kannen. Mehr Infos HIER

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Ghislaine Praet


Geb. 1960 in Brüssel Seit ihrem 14. Lebensjahr beschäftigte sich die Künstlerin mit Literatur und verfasste ihre ersten eigenen Gedichte und erlangte so die ersten Erfahrungen im Bereich Literatur. Anfang der 1980er Jahre nahm sie eine Tätigkeit als Schwesternhelferin auf. In diese Zeit fallen mehrere Aufenthalte in Krankenhäusern wie im Kunsthaus Kannen in der Kunsttherapie. Das Schreiben hilft ihr, sich mit Themen wie Tod, Krankheit und Psychose auseinander zu setzen und schafft Distanz zu ihrer Krankheit und Umgebung. Seit 1985 ist G. Praet in einem Grafik-Design-Büro angestellt. Hier entstehen die ersten Skizzen, Kreidearbeiten und Aquarelle. Außerdem beschäftigt sie sich intensiver mit Schreiben und Ausarbeiten von Texten und Gedichten, die nun nicht mehr unbedingt eine Reimform besitzen und für sie eine stabilisierende Funktion besitzen, indem authentische Erlebnisse mit positivem Ausklang dargestellt werden. Seit 1991 wird Ghislaine Praet durch die Kunsttherapie im Kunsthaus Kannen gefördert, arbeitet in der Werkstatt für Behinderte mit und ist Mitglied in der Literaturgruppe des Kunsthauses. Zudem ist sie seit über 10 Jahren freie Mitarbeiterin bei der „Klinke“ in Münster.


Ausstellungsbeteiligungen, Lesungen: 
1996 Aktion im Franziskanerkloster Münster im Rahmen des Kulturfestivals „Grenzgänge“ 
1997 Ausstellung im Kreativhaus, Münster, mit Grafiken und Gedichten 
1997 Lesung von Gedichten in der Stadtbücherei Münster 
1998 Veröffentlichung des Buches „...stellst mein Leben in Frage“, in Zusammenarbeit mit der Dokumentationsstelle Literatur und Psychiatrie der Universität Münster 
1998 „Kopf an Kopf“. Ausstellung Kunsthaus Kannen 
1999 „Grenzgängerinnen“. Drei Münsteraner Autorinnen lesen über Grenzerfahrungen. Frauenbuchladen Chrysalis, Münster