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zur Kunstmesse 2009/2011

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Fritz Tobergte


geb. 1913 in Osnabrück, gest. 1989 lebte von 1935 bis 1989 in Haus Kannen Erste Zeichnungen von Fritz Tobergte liegen bereits seit den siebziger Jahren vor. Aus endlosen verschlungenen und spiralförmigen Linien und Schnörkeln entwickelten sich seine Bilder. Die Darstellungen zeigen Häuser, menschliche Begegnungen, orthodoxe Kirchen und immer wieder Jesus Christus mit Krone und Wundmalen auf riesigen, manchmal auch von Pfeilen durchbohrten Händen und Füßen, ausgebreitet zur Kreuzgestalt. Auffällig sind seine eingestreuten Texte zum größtenteils Liedtexte und Gebete, aber auch zahlreiche Zitate und Fragmente, deren Bedeutung nicht immer zu entschlüsseln ist. Fritz Tobergte hielt die Fülle von scheinbar nicht zu vereinenden Ideen und Symbolen durch die endlose Linie zusammen, durch seine Bilderschrift.


Ausstellungen: 
1987 Kolpingwerk, Coesfeld 
1990 Kongreß Kunst und Psychiatrie, Stadttheater, Münster 
1995 Kunstpalast, Düsseldorf 
1998 Franz-Hitze-Haus, Münster, Kloster Gerleve, Coesfeld, Galerie Sienna Krakau, Kulturhistorisches Museum, Breslau, Kath. Uni. Lublin 
1999 Gott und Teufel, St. Josef-Kirche Datteln