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zur Kunstmesse 2009/2011

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Josef Schwaf


geb.: 1928 in Altenberge, Steinfurt, gest.: 2002 Aufgrund einer psychischen Erkrankung wurde Schwaf 1960 im Alexianer Krankenhaus, Haus Kannen aufgenommen. Seit 1989 zeichnet und malt er regelmäßig. Typisch für Schwafs Darstellungsweise ist, dass er seine Blätter vollständig ausfüllt und die kräftigen Farben und die Dichte der Wachsmalkreide auf eine expressive Art zu nutzen versteht. In seinen Bildern wiederholt er gerne bestimmte Motive wie Häuser und Figuren, aber auch Gestaltungsmuster wie Striche, die sich zu einem Gitter zusammenfügen, und Punkte oder Kreise, um eine Struktur der Fläche zu erreichen. Hell-Dunkel-Kontraste sind ebenfalls Merkmale seiner Arbeiten. Charakteristisch für seine Bilder ist die Mischung aus einer relativ naturalistischen Wiedergabe und den geometrischen Konstruktionen der Figuren und Objekte, die Leitern oder Gerüsten ähneln. Die tiefschwarzen Konstruktionen stehen im krassen Gegensatz zum gepunkteten Hintergrund, welcher durch eine lebendige Farbigkeit und luftige Offenheit bestimmt wird. Beeindruckend ist, wie es Schwaf gelingt, einen Mittelweg zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion zu finden.


Ausstellungen 
1995 Haus Kannen Künstler, Rathaus/Friedenssaal, Münster 
1997 Kunst im Format, De Stadshof, Zwolle/ NL 
1997 Skulpturenprojekt Münster, Outpost, Münster 
1997 Creart 97, Messehallen Düsseldorf 
1998 Haus Kannen Künstler, Turm Galerie, Hochheim 
1998 Verkaufsausstellung, Kunsthaus Kannen Münster 
1998 Kopf an Kopf, Kunsthaus Kannen Münster 
1999 Kopf an Kopf, Bonifatiushaus, Fulda