Karl Cornelius
Geb. 1924 in Herten, gest. 1989 im Alexianer-Krankenhaus Seit 1983 war Cornelius in einem eigenen Atelier künstlerisch tätig. Seine Motive waren oftmals aus dem Leben bzw. aus seinem Alltag aufgenommene und erlebte Beobachtungen und Eindrücke. Diese stellte Karl Cornelius in Objekten wie Schiffen, Windmühlen, mechanisch anmutenden Riesenrädern oder Tierkonstruktionen dar. Seine Bilder spiegelten Sonnenuntergänge, Szenen mit Tieren und verschiedenartigste Häuser wider. Häufig dienten dem Künstler Motive aus Büchern und Abbildungen als Vorlage für seine eigenen Interpretationen, die einfach und farbenfroh gestaltet wurden. Cornelius stellte auch aus Holz mechanisch wirkende, farbig gestaltete Objekte her, die dem Spielzeug sehr ähnlich sind. Beispiele sind etwa Wippen mit darauf platzierten Vögeln, Murmelbahnen, Mobiles aus Vögeln und Flugzeugen sowie Schaukeltiere. U.a. beschäftigte er sich auch mit dem Thema Weihnachten, vor allem kreierte Cornelius Krippen in unterschiedlichen Formen.
Ausstellungen: Galerie Lydda, Bielefeld, 1991 Stadtgalerie, Münster, 1993




