Robert Burda
geb. 1942 in Bremen Seit 1968 lebt Robert Burda im Wohnbereich Haus Kannen. Seine Lebensstationen hält er in Bild und Schrift fest. Die Arbeiten werden von ihm mit dazugehörigen Zeitungsartikel in verschiedenen Sammelmappen eingeordnet. Mit seiner Mutter pflegt Robert Burda eine regelmäßige Korrespondenz. In liebevollen Briefen schildert er seine besonderen Ereignisse und Beobachtungen im Krankenhaus. Die bunten Zeichnungen spiegeln eine haargenaue Raumaufteilung vom Sommerfest, Faschingsfest und Theaterbesuch wider. Auf jedem Blatt wird der Wochentag, das Datum und der Ort und die Adresse in Schönschrift notiert. Mit Blumenornamenten, Linien oder Schriftzügen wird das Details umrandet, bis das Blatt voll ist und er im Mittelpunkt der Szene steht. Die Briefe und Zeichnungen sind meistens aus der Vogelperspektive dargestellt. Will man die Erklärungen dazu lesen, kreist man mit den Augen vogelgleich über das Blatt und sieht das Geschehen aus dieser Distanz.
Gruppenausstellungen
1994 Vorstellung Haus Kannen Buch, Stadtbücherei, Münster
1994 Rathaus, Senden
1995 Kunstpalast, Düsseldorf, „Ans Licht geholt“ mit Katalog ( 30.09.-29.11. )
1995 Individuen, Billerbeck, Kolvenburg ( 6.8.-9.11. )
1999 "Die ungewisse Ordnung der Dinge", Kunstverein Aschaffenburg




