Stephan Meishner
Geb. 1963 in Jever, lebt seit 1994 in einer Wohngruppe im Alexianer-Krankenhaus Wenn Stefan Meishner Porträts malt, ist es so als tauche er in eine Welt voller unbekannter Wesen. Fragt man ihn, wer denn diese surrealistisch anmutenden Gestalten seien, dann weiß er immer Antwort: eine ägyptische Königin, Christus, oder Tante Mathilde. Auch Bienen und Heuschrecken bekommen ein menschliches Gesicht. Meishners harmonische Landschaften und Stillleben, wie die Porträts in Form von Zeichnungen, Aquarellen oder Ölbildern, mögen in die Geschichten von Zwergen, Rittern und Prinzessinnen gut hineinpassen. Doch diese Mischwesen und die anderen Gestalten scheinen vielmehr einer mystischen Fantasiewelt entsprungen, auch wenn sie laut Meishner durchaus bekannte Vorbilder haben.
Gruppenausstellungen:
2002 Kunsthaus Kannen, Münster
2003 Statens Museum for Kunst, Kopenhagen
2004 Kunsthaus Kannen, Münster
2012 15. Jahres- und Verkaufsausstellung



