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Josvedy Jove Junco

Damian Valdes Dillas

Carlos Javier García Huergo

Federico Garcia Cortizas

Ruben Gerardo Guerrero Garrido

Saal

Josvedy Jove Junco

 

Dibujos de Cuba

Outsider Art aus Havanna

4. Februar – 27. Mai 2018

Eröffnung:   Sonntag 4. Februar, 15 Uhr
Begrüßung: Lisa Inckmann, Leiterin des Kunsthauses Kannen
Grußworte: Prof. Dr. Dagmar Wohler, Alanus Hochschule Bonn
                    Nico van der Endt, Galerie Hamer, Amsterdam

 

Film über Outsider Art Künstler in Kuba

Regisseur: Luis Yuré, 90 Minuten, 2017

der Film von Luis Yuré, der im Zuge der Ausstellung gezeigt wird, beleuchtet fünf verschiedene kubanische Künstler (Boris Adolfo Martin Santamaria, Miguel Ramon Morales Diaz, Josvedy Jove Junco, Damian Valdes Dillas und Federico Garcia Cortizas) ,aus dem Riera Studio in Havanna.
Drei der gezeigten Künstler, Josvedy Jove Junco, Damian Valdes Dillas und Federico Garcia Cortizas, sind in unserer Ausstellung „Dibujos de Cuba“ vertreten.
Der Film gibt einen Einblick in das Leben der Künstler und zeigt das Entstehen der Werke, die am Ende in einer Ausstellung präsentiert werden.

Film: Die Kraft der Schwachen

Regisseur: Tobias Kriele, 52 Minuten, 2015

"Der Mensch misst sich nicht daran, wie oft er fällt, sondern, wie oft er wieder aufsteht." Das ist das Motto von Jorge "Jorgito" Jerez, der mit einer Infantilen Zerebralparese auf die Welt gekommen ist. Der Film zeigt in eindrücklichen Bildern, wie eine lebenseinschränkende Behinderung aufgehoben werden kann. - Die Kraft der Schwachen

 
Kaum ein Land spiegelt Konflikte um Freiheit und Gleichheit, von gesellschaftlichem Ideal und Realität bis heute so gleichnishaft und sinnlich wider wie Kuba. Seine Geschichte von der spanischen Kolonialherrschaft, über die britische Besetzung und die jüngste Revolution in der US-amerikanischen Nachkriegszeit wirkt vielfältig bis in unsere Gegenwart. Über die zeitgenössische Kunst in Kuba wissen wir gleichwohl vergleichsweise wenig. Im Kunsthaus Kannen sind ab Februar Zeichnungen und Objekte von fünf kubanischen Künstlern zu sehen, die Kubas Lebenswirklichkeit in den Blick nehmen: Städte, Landschaften, Menschen.

Damian Valdes Dillas (*1970) entwirft Ausschnitte fiktiver südamerikanisch geprägter Groß-städte aus der Flugperspektive: statisch wie in einem Prospekt oder in Aufruhr als Schauplatz von Krieg und Bombenbeschuss.
Federico Garcia Cortizas (*1971) zeichnet Geflechte aus mächtigen Wurzeln, die gleichsam entwurzelt wie Lindwürmer oder Schlangen das Blatt von allen Seiten aus zu erobern scheinen. So entsteht ein Sog, der den Betrachter immer tiefer in den Bildraum hineinzieht.
Carlos Javier García Huergo (*1969) zeigt Entsprechungen zwischen der kubanischen Flagge, mathematischen Zeichen und den Gesichtern von Menschen seiner Umgebung.
Ruben Gerardo Guerrero Garrido (*1954) transkribiert Passagen biblischer Texte und überlagert sie mit farbigen religiösen Symbolen und Zeichen, so dass sie der Linearität des Textes widersprechen.
Josvedy Jove Junco (*1977) zeichnet fantastische Figuren mit weiblichen Attributen, grellen Brillen oder Federschmuck. Sie sind umgeben von Kommentaren in artifizieller Type, die Joves Geschichten erzählen.

Die Bilder und Objekte kommen aus der Art Brut Project Cuba, das vom Künstler Samuel Riera ins Leben gerufen wurde und die größte Sammlung kubanischer Art Brut und Outsider Art vereint. Es sind Werke von kubanischen Autodidakten, von denen viele aus extrem schwierigen Verhältnissen stammen oder geistig behindert sind. Die Zeichnungen und Objekte aus Havanna werden zum erstmal in Deutschland präsentiert.

Mit Unterstützung des Riera Studios, Havanna und der Galerie Hamer, Amsterdam

Flyer, PDF

Westfälische Nachrichten Artikel, PDF