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*1969, Usak

Muammer Savran findet seine Inspiration in Werken des 19. und 20. Jh. die dem Betrachter meist gut bekannt sind, durch seine eigene Art der Verfremdung aber ironisierend und karikierend wirken. Als besonders faszinierend gestalten sich die Frauenporträts des Künstlers, deren Körperkonturen und –formen er in ein faszinierendes Linienspiel umzuwandeln weiß. Auch die Umräume der Figuren gestaltet Muammer Savran frei jeglicher Vorlage und wandelt diese in völlig gegenstandslose Farbflächen um, die aber durch ihre Farbigkeit und Positionierung im Raum eine starke Beziehung zu den Figuren eingehen und maßgeblich zur Verfremdung und Ironisierung der Vorlage beitragen. Ohne sich im Dekorativen zu verlieren gestaltet Savran zumeist mit Ölpastellkreide stets die gesamte Blattoberfläche mit einem beherzten, spontanen Farbauftrag und zügiger Linienführung, sodass ein reproduktiver Charakter seiner Werke vermieden wird.

 

Ausstellungen:

2016   Jahresausstellung, Kunsthaus Kannen, Münster