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Wilke Klees

*1978, Wilhelmshafen

Wilke Klees wuchs als Einzelkind in Varel in Ostfriesland auf. Nach seinem Realschulabschluss ließ sich Klees zum Krankenpfleger ausbilden. Seit 2008 sucht er das Kunstatelier auf und beginnt mit vielfältigen Techniken zu arbeiten.

An seinem eigenen Arbeitsplatz beschäftigt er sich mit den unterschiedlichsten Themen.  Zum einen interessieren ihn Landschaften oder auch die Darstellung von Tieren, gelegentlich kombiniert er beides, zum anderen widmet er sich auch technischen Objekten wie Maschinen, Autos oder Flugzeugen und sogar Außerirdischen mit ihren Gefährten. Des Weiteren macht auch das Portraitzeichnen einen großen Teil seines Schaffens aus. Wichtig ist dem Künstler dabei, unerheblich welches Lebewesen zum Thema seines Werkes wird, dessen Ausdruck. Besonders hervorstechend ist dies bei seiner Darstellung von Außerirdischen, die mit viel Ironie und Witz, schnell mit schwarzem Stift gezeichnet, nicht nur inhaltlich an Comics erinnernd. Bezeichnend für den Stil des Künstlers ist auch die Lebendigkeit, die man in seinen Werken wiederfindet, so verfügt Klees über einen gut geführten schnellen Strich, mit dem er nur mit wenigen Schwüngen eindrückliche Portraits entstehen lässt, die sich in manchen Fällen dem Bereich Karikatur annähern. Zudem spielt er in jede farbige Fläche wieder andere Farbtöne hinein oder arbeitet mit farbigen Schraffierungen, sodass auch in diesem Bereich die Bilder einen lebhaften Charakter bekommen. Gerade diese Eigenschaften lassen auch die besondere technische Qualität der Werke Klees deutlich werden. Eine ganz andere Qualität zeigen wiederrum weitere Bilder des Künstlers, bei denen sich der Betrachter einer ganzen Masse an abstrakten Formen und Dingen gegenübersieht in deren entstehendes Geflecht unauffällig wohlbekannte Objekte oder Gegenstände eingewoben sind wie zum Beispiel ein Atomkraftwerk, Blumen,  oder Fragezeichen. Trotz des Rätselhaften klingt ein gesellschaftskritischer Unterton an.

 

Ausstellungen:

2016   Jahresausstellung, Kunsthaus Kannen, Münster