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Paul Berger

* 1950, Münster

Seine Jugend verbrachte Paul Berger in der damalige Heilanstalt Nedermarsberg und im westfälischen Landeskrankenhaus Frönspert. Seit 1977 lebt Paul Berger auf dem Wohnbereich der Alexianer. Seit 1995 ist er Mitglied der Haus-Kannen-Ateliergruppe.
Paul Berger malt Gegenstände des Alltags: Menschen, Häuser, Bäume, Autos, Lokomotiven, Flugzeuge, Enten, Gläser. Doch er hat eine sehr spezielle Sicht auf die Dinge, die sich durch ein persönliches Formenvokabular ausdrückt. Dieses fällt durch seine Klarheit und Sparsamkeit auf und verfremdet, ja abstrahiert geradezu seine Motive. Es handelt sich dabei um Kreise, Ovale und Rechtecke, die Berger zu einem Hauptmotiv miteinander kombiniert. Meist setzt er dieses in die Bildmitte, indem er mit dickem Strich die Konturen zeichnet. In seinen Bildern beschränkt sich Berger auf das Wesentliche und differenziert kaum zwischen den einzelnen Motiven. Denn die meisten bestehen hauptsächlich aus einer großen, runden Form, welche von eckigen begleitet wird. Mit Wachsmalkreide, aber auch Wasserfarben oder Filzstiften malt Berger anschließend die Formen aus. Die Linien dienen ihm oft allerdings nicht wirklich als Begrenzung, sondern so frei wie er die Motive in seine Formensprache umsetzt, behandelt er auch die Farbflächen eher unabhängig der zuvor gezogenen Konturen.

 

Ausstellungen:

2012   Jahresausstellung, Kunsthaus Kannen, Münster

2014   Immer wieder das  gleiche tun - Wiederholung in keramischen Objekten

2016   Jahresausstellung, Kunsthaus Kannen, Munster

2017   "Die Sammlung", StadtGalerieCafé, Osnabrück

2018   21. Jahres- und Verkaufsausstellung

2019   Alles aus Erde, Lehm und Ton

2023   Wenn das Motiv dich nicht mehr los lässt...

2024   Schau mich an, Kunsthaus Kannen, Münster